Mit Beginn des Schuljahres steigt durch den häufigeren Kontakt der Kinder in sozialen Umgebungen das Risiko der Krankheitsübertragung.
Milde Winter ermöglichen das Überleben von Mikroorganismen, und unzureichende Hygienemaßnahmen erhöhen das Risiko einer Ansteckung.
Zu den häufigsten Erkrankungen in dieser Zeit gehören die Hand-Fuß-Mund-Krankheit und Kopfläuse.
Diese virale Infektion wird durch Enteroviren verursacht und tritt hauptsächlich bei Kindern unter fünf Jahren auf. Sie äußert sich durch Fieber und Hautausschläge an Händen und Füßen.
Fieber, Appetitlosigkeit, Halsschmerzen
Nach 2–3 Tagen schmerzhafte, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen im Mund (Herpangina)
Rote Flecken und Blasen an Händen und Füßen
Seltener Hautausschläge an Knien, Ellbogen, Gesäß oder im Genitalbereich
Schluckbeschwerden und Flüssigkeitsverlust bei Kleinkindern aufgrund von Mundgeschwüren
In seltenen Fällen Komplikationen wie aseptische Meningitis oder Enzephalitis
Direkter Kontakt mit infizierten Personen
Nasen- und Rachensekrete, Stuhl oder Flüssigkeit aus Blasen
Fäkal-orale Übertragung oder Kontakt mit infizierten Hautstellen
Besonders ansteckend in der ersten Krankheitswoche
Ansteckungsgefahr kann auch nach Abklingen der Symptome bestehen
Es gibt keinen Impfstoff gegen die Krankheit
Gründliche Händehygiene, besonders nach dem Toilettengang
Regelmäßige Reinigung von Spielzeug und gemeinsam genutzten Gegenständen
Vermeidung von engem Kontakt (Küssen, Umarmen, gemeinsames Geschirr) mit Erkrankten
Bei Fieber oder Schmerzen nur Medikamente nach ärztlicher Empfehlung verwenden
Kopfläuse sind flügellose Insekten, die nur auf dem menschlichen Körper leben, und treten besonders häufig bei Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren auf. Sie werden nicht von Haustieren übertragen.
Sechs Beine, die es ihnen ermöglichen, sich leicht an Haaren festzuhalten
Legen ihre Eier (Nissen) auf die Kopfhaut
Ernähren sich vom Blut der Kopfhaut
Sterben schnell, wenn sie den Kopf verlassen
Juckreiz und Rötung der Kopfhaut
Gefühl, dass sich etwas im Haar bewegt
Sichtbare weiße, braune oder graue Läuse oder Nissen nahe der Haarwurzeln
Symptome werden oft spät bemerkt – regelmäßige Kontrollen sind wichtig
Kindern beibringen, persönliche Gegenstände nicht zu teilen
Keine gemeinsame Nutzung von Mützen, Kämmen, Haargummis oder Kissen
Vermeidung von engem Kontakt mit betroffenen Personen
Reinigung von Haarpflegeartikeln mit heißem Wasser oder speziellen Lösungen
Essig kann helfen, abgestorbene Nissen leichter zu entfernen
Ruhe bewahren und ein Läuseshampoo aus der Apotheke besorgen
Das Haar des Kindes ruhig und ohne negative Kommentare kontrollieren
Regelmäßig mit Läuseshampoo waschen und Kontrollen fortsetzen
Das Kind nicht isolieren oder beschämen
Schulkinder sind aufgrund häufiger sozialer Kontakte anfälliger für Infektionen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit und Kopfläuse lassen sich durch Hygiene und regelmäßige Kontrolle vermeiden.
Aufmerksamkeit und Bewusstsein der Eltern sind entscheidend, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder zu schützen.